emimoore Pasión por Colombia

domingo, febrero 08, 2009

Januar 2009: Uribe und emi moore im Unternehmertreffen in Berlin

Am letzten Januar-Wochenende fand im Hotel Adlon in Berlin anlässlich des Besuchs vom Präsidenten Álvaro Uribe ein Unternehmertreffen statt. Dies war von der kolumbianischen Botschaft und ProExport organisiert worden und hat an die 200 Teilnehmer im Palaisaal des Fünf-Sterne-Hotels versammelt. Der Präsident und sein Außenminister erläuterten den Anwesenden anhand einer ausführlichen Präsentation die Gründe, warum Kolumbien heute ein interessantes Land für den ausländischen Investor ist.
Die anschließende Gelegenheit um Fragen zu stellen, nutzten wir, um den Präsidenten zu fragen, wie denn die Regierung, z.B. mit Hilfe von Botschaft und ProExport, deutsche Firmen unterstützen kann, die Tag für Tag dafür arbeiten hierzulande ein anderes Bild von Kolumbien zu vermitteln. Álvaro Uribe deutete die Frage zunächst als einen Geldantrag, woraufhin wir ihn unterbrachen um klarzustellen, daß es nicht um Finanzielles geht, sondern vielmehr um Kontakte und konstruktives Handeln. Es gilt, die abgründige Bresche zwischen der Realität heute und dem Kolumbien von gestern zu schließen, um so ein geeignetes Pflaster für zukünftige Investitionen zu schaffen. Die Reaktion von Uribe war klasse: Er lud uns dazu ein 5 oder 6 potentielle Investoren zusammenzubringen und zu einer Reise nach Kolumbien zu bewegen, die Kosten trägt der Staat. Daraufhin durfte ich nach vorne kommen, um die Botschafterin, Frau Marulanda, zu begrüßen, welche mich -soeben durch die Ansage von Uribe verpflichtet- kurz und freundlich bat, dies doch in der Botschaft mit ihr zu besprechen.
Mittlerweile haben wir zwei potentielle Unternehmerinnen, aus dem Bereich Tourismus eine und die andere aus der Modebranche. Wir suchen noch interessante Geschäftspartner aus den Bereichen Software und Erneuerbare Energien. Letzterer war erstaunlicherweise gut vertreten, und überhaupt waren wir überrascht wie viel Unternehmer bereits in Kolumbien tätig sind! Es geht sogar so weit, daß Deutschland als der stärkste Geschäftspartner unserer Wahlheimat bezeichnet wurde. Da fragt man sich, wieso der Durchschnittsbürger so wenig von "unserem" Land weiß. Liegt es vielleicht daran, daß die betroffenen Unternehmen nur von natürlichen Ressourcen profitieren und diese am Liebsten im Alleingang ausschöpfen?
Naja, Tatsache ist, daß Kolumbien viel zu bieten hat und eine Änderung in der Wahrnehmung von Seiten der Deutschen (und aller Welt) nur durch eine konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten zu erreichen ist. Und diese muß definitiv von privaten Initiativen ausgehen.

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